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Österreischische Meisterinnen 2019

EHV Vienna Sabres : DEC Salzburg Eagles    7:1 (3:0, 2:0,2:1)

PIM:  4 bzw. 14

1 03:42 1:0 EQ Sabres Meixner A. (94) BALDWIN S. (8)
1 05:20 2:0 GWG PP1 Sabres BALDWIN S. (8)
1 05:59 3:0 EQ Sabres Vlcek M. (12) Hummel V. (11) Wittich C. (93)
2 21:53 4:0 PP1 Sabres Meixner A. (94) Väärälä E. (23)
2 26:06 5:0 EQ Sabres BALDWIN S. (8) Väärälä E. (23)
3 42:28 5:1 EQ Eagles Wurzer L. (23)
3 44:35 6:1 EQ Sabres Trummer A. (95)
3 56:42 7:1 EQ Sabres BALDWIN S. (8) Väärälä E. (23)

Kader:

4 PARENT Blair LF 0 0 0 1 0 0 USA
8 BALDWIN Sydney LD 3 1 4 4 0 0 USA
9 Geifes Leoni C 0 0 0 1 0 0 AUT
11 Hummel Victoria RF 0 1 1 0 0 0 AUT
12 Vlcek Monika C 1 0 1 1 0 0 AUT
15 Willenshofer Julia C 0 0 0 0 0 0 AUT
21 REILLY Caitlin LF 0 0 0 0 2 0 USA
23 Väärälä Esther C 0 3 3 4 0 0 AUT
40 Hengelmüller Karolina RD 0 0 0 1 0 0 AUT
48 Nagy Laura LF 0 0 0 0 0 0 AUT
81 Lüftenegger Laura RF 0 0 0 0 2 0 AUT
87 Mörtl Emma LD 0 0 0 0 0 0 AUT
88 Mazurek Julia LD 0 0 0 3 0 0 GER
93 Wittich Charlotte RD 0 1 1 0 0 0 AUT
94 Meixner Anna LF 2 0 2 3 0 0 AUT
95 Trummer Anja RF 1 0 1 2 0 0 AUT
96 Heuberger Katharina RD 0 0 0 0 0 0 AUT
Goalkeepers
# Player SA GA GAA Saves Save % Nation
1 Ekrt Jessica 0 0 0.00 0 0 AUT
36 Arnberger Nicole 20 1 1.00 19 95.0 AUT

Kronen-Zeitung 17.3.2019


ERSTES FINALSPIEL GEWONNEN

Ö. Staatsmeisterschaft Finale (Best-of-Three) Spiel 1:

DEC Salzburg Eagles - EHV Sabres Wien 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:1) n.Vl.

Tore Sabres: Väärälä, Hummel

Das erste Spiel der Best-of-Three Finalserie entwickelte sich zu einem Krimi, welcher erst in der Overtime entschieden wurde. Ein intensiver Kampf von Anfang bis Ende, die ZuseherInnen kamen auf ihre Kosten. Die Titelverteidigerinnen aus Wien über das gesamte Spiel hinweg mit mehr Chancen (Schüsse 48:24 zugunsten der Sabres) aber die Chancenauswertung sollte das einzige Manko an diesem Nachmittag sein (bei einigen Stangenschüssen auch etwas glücklos). Jessica Ekrt im Sabres-Tor konnte sich einige Male auszeichnen.

Nach 10:06 Min. erzielte Esther Väärälä die Sabres Führung. Wie schon oben beschrieben wurde es verabsäumt weitere Tore zu erzielen. So kam es in Min. 57, so wie es in solchen Fällen immer passiert, zum Ausgleich der Salzburgerinnen. Damit musste die Overtime entscheiden. Hier kam den Sabres zugute 2x in Überzahl spielen zu können. “USA-Heimaturlauberin” Victoria Hummel gelang der vielumjubelte Siegestreffer. Die Rekordmeisterinnen aus Wien führen damit 1:0 in der Serie. Spiel 2 steigt SA, 23.3. um 13.25 Uhr in Halle 3 der Erste-Bank-Arena bei freiem Eintritt.

Saison 2017/18

MIT 15.TITEL (9 IN SERIE) ERFOLGREICHSTER WIENER EISHOCKEYVEREIN ALLER ZEITEN

http://tvthek.orf.at/profile/Sport-Bild/1379/Sport-Bild/13970222

1. Finalspiel Wien,Sa.10.03.2018

ÖSM: EHV Sabres - DEC Salzburg Eagles 3:1 (1:0, 1:0, 1:1

Tore Sabres: Schafzahl, Trummer, Hummel

Stand der Best-of-Five Serie: 1:0

Zu Beginn des Spiels ließen beide Defensivreihen und beide Torhüterinnen (Victoria Vigilanti bei den Sabres) wenig zu.

Gegen Ende des 1. Drittels kamen die Titelverteidigerinnen aber besser ins Spiel und Theresa Schafzahl erzielte nach 15:43 Minuten das 1:0 der Wienerinnen.

Im 2. Drittel dominierten die Sabres (Schüsse 20:5), Allison Carter im Salzburg Tor konnte aber nur einmal bezwungen werden - Anja Trummer mit dem 2:0 in Min. 26:24. Das war auch der Pausenstand.

Die Sabres kontrollierten vorerst den Schlussabschnitt, die Eagles zeigten aber immer wieder gefährliche Angriffe. In Min. 53:46 der Anschlusstreffer. Jetzt begann ein offener Schlagabtausch, die Sabres mit einigen Chancen, ebenso hatten die Salzburgerinnen den Ausgleich auf dem Schläger. Als dann Laura Bowman aufgrund einer Spielverzögerung auf die Strafbank musste (ihre erste Strafe in dieser Saison!) nahmen die Eagles die Torfrau vom Eis und machten bei 6:4 ordentlich Druck. Die Befreiungsschläge der Sabres verfehlten vorerst das Empty-Net. In der Schlussminute konnten die Sabres einen Konter fahren und Victoria Hummel erlöste 46 Sekunden vor dem Ende die Fans - 3:1. Das war auch der Endstand in einem spannenden ersten Finalspiel.

2.Finalspiel Wien,So.11.03.2018

Ö.Staatsmeisterschaft Finale (Best of Five) - Spiel 2:
EHV Sabres Wien - DEC Salzburg Eagles 6:3 (2:0, 2:2, 2:1)
Tore Sabres: Meixner 2, Schafzahl 2, Matzka, Bowman

Stand der Serie: 2:0

Diesmal konnten die Sabres rasch in Führung gehen, Anna Meixner erzielte nach 4:33 das 1:0 der Wienerinnen. Die Sabres kontrollierten das Geschehen, Victoria Vigilanti bei den Salzburger Möglichkeiten ohne Probleme. Nach 17:21 Minuten erhöhte Theresa Schafzahl auf 2:0.

Auch im 2. Drittel konnten die Salzburger Angriffe erfolgreich gestoppt werden, die Sabres ihrerseits auch mit etlichen Möglichkeiten. Nach 26:30 Minuten war Antonia Matzka zur Stelle - 3:0. Als Theresa Schafzahl in Min. 30:17 auf 4:0 erhöhte dachten viele das Spiel sei bereits gelaufen. Salzburg tauschte die Torfrau - Theresa Hornich kam statt Allison Carter. In Min. 35:35 gelang den Eagles der erste Treffer an diesem Nachmittag. Knapp vor Ende des Drittels ein Powerplaytor der Salzburgerinnen, so stand es 4:2 nach dem 2. Abschnitt.

Als im Schlussdrittel die Eagles nach 46 Minuten den Anschlusstreffer erzielten wurde es wie schon am Vortag noch einmal spannend. Auch in diesem Spiel hatten beide Teams gegen Ende ihre Chancen. Diesmal konnten aber die Eagles die Torfrau nicht vom Eis nehmen, da sie in der Schlussphase eine Strafe aufgrund zu vieler Spielerinnen am Eis kassierten. Dieses Powerplay nutzten die Sabres: Laura Bowman mit dem 5:3 nach 59:05 Minuten. Der sechste Treffer (Min. 59:36, Anna Meixner) noch die Draufgabe. So fiel das Endresultat mit 6:3 doch noch klar aus.

Mit einer 2:0 Führung in der Best-of-Five Serie geht es nun nächstes Wochenende nach Salzburg. Spiel 3 am Samstag und ein evt. 4. Spiel am Sonntag.

3.Finalspiel Salzburg Sa.17.03.2018

ÖSM-Finale (Best-of-Five) Spiel 3:

DEC Salzburg Eagles - EHV Sabres Wien 2:3 (0:1, 2:0, 0:2)

Tore Sabres: Schafzahl 2, Hummel

Nach den 2 Heimsiegen hatten die Sabres auswärts die Chance die Serie vorzeitig zu beenden. Salzburg begann druckvoll, die Anfangsoffensive brachte aber nichts ein, Victoria Vigilanti war vorerst nicht zu bezwingen. Gegen Mitte des 1. Drittels kamen die Sabres im Spiel an. In Min. 12:00 war es dann soweit: Theresa Schafzahl sorgte für die 1:0 Führung der Titelverteidigerinnen aus Wien.Knapp vor Ende des Drittels vergaben die Sabres einen Penalty-Shot.

Im 2  Abschnitt schockten die Eagles mit einem schnellen Treffer nach 28 Sekunden zum Ausgleich. Diese witterten jetzt ihre Chance und gingen nach 25:43 Minuten mit 2:1 in Führung. Danach ein offener Schlagabtausch, es blieb bis zum Drittelende bei der 2:1 Führung der Salzburgerinnen.

Im Schlussabschnitt hatten die Sabres die beste Phase im Spiel. Nach etwas Glück bei einem Lattenschuss der Eagles waren die Sabres nicht mehr zu stoppen. Die Eagles wurden unter Druck gesetzt, nach 47:10 Min. der verdiente Ausgleich durch Theresa Schafzahl. Es dauerte nur weitere 1:10 Minuten als Victoria Hummel zum 3:2 aus Sicht der Wienerinnen scorte. Die restliche Spielzeit dauerte “gefühlt” sehr lange….. Allerdings spielten die Sabres sehr konzentriert und setzten sich auch in der Schlussphase im Angriffsdrittel fest, sodaß die Salzburgerinnen keine Möglichkeit fanden die Torfrau herauszunehmen. 3:2 der Endstand des Spiels, 3:0 der Endstand in der Finalserie.

Damit schrieben die Rekordmeisterinnen aus Wien Geschichte und können sich jetzt als bester Wiener Eishockeyverein aller Zeiten bezeichnen (der WEV hat bei den Männern 14 Titel errungen).

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Rekordweltmeister erteilt Lehrstunde

In Sachen Effizienz zeigten sich die Kanadierinnen gnadenlos, U18 war in Budapest erfolgreich!

Auch wenn Österreich spielerisch sehr gute Ansätze zeigte und über weite Strecken auch mithalten konnte, sprach die Effizienz klar für das Team Canada, das sich in Dornbirn vor einer Rekordkulisse klar mit 9:0 durchsetzte. Beim im Anschluss absolvierten Penaltyschießen behielt dann Österreich mit 2:0 die Oberhand. Und das U18-Nationalteam beendete den ersten Teil der WM-Vorbereitung mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen in Budapest…

870 Zuschauer wollten Österreichs “David gegen Goliath” Kampf gegen Rekordweltmeister Kanada sehen - so viele wie noch nie zuvor bei einem freundschaftlichen Länderspiel der rot-weiß-roten Damen. Mit dabei auch Herren-Teamchef Roger Bader. Und sie sahen im ersten Drittel eine beherzt kämpfende österreichische Mannschaft, die aber etwas zu viel Respekt vor dem großen Gegner zeigte und speziell anfangs auch viel Mühe mit dem extrem hohen Tempo der Kanadierinnen hatte. Ein Präzisionsschuss ins kurze Eck und ein Überzahltor bescherte den Gästen eine verdiente 2:0-Führung nach 20 Minuten.

Ab Abschnitt zwei hielten die Österreicherinnen dann noch mehr dagegen, erarbeiteten sich auch selber einige gute Chancen. Und spielten auch phasenweise sehr gut mit. Doch das Team Kanada schlug immer wieder eiskalt zu. Am Ende stand zwar ein durchaus positiv zu bewertendes Schussverhältnis von 10:42 zu Buche, auf der Anzeigetafel war mit 0:9 leider dennoch ein sehr klares Resultat zu lesen.

Aber gut, dass die Trainer im Vorfeld vereinbart hatten, in jedem Fall ein Penaltyschießen mit 5 gegen 5 Spielerinnen durchführen zu wollen. Hier kamen dann auch die zahlreichen Österreich-Fans auf ihre Kosten, denn nach Treffern von Denise Altmann und Alessandra Lopez ging dieses mit 2:0 an die Gastgeberinnen.

“Ich war mit unserem Spiel nicht wirklich unzufrieden, es gab sehr viel Positives. Natürlich war Kanada schneller und auch in allen Belangen besser, aber das haben wir schon vorher gewusst. Leider haben wir dann zu viele Kleinigkeiten falsch gemacht und so war das Resultat am Ende echt brutal. Bis zur WM haben wir jetzt noch mehr als drei Monate Zeit, wo wir an all diesen Details arbeiten müssen, die uns Kanada gnadenlos aufgedeckt hat!” so das Resümee von Head Coach Risto Kurkinen nach dem Spiel.

Zur gleichen Zeit beendete das Damen U18-Nationalteam den ersten Teil der WM-Vorbereitung mit einem sehr positiven Signal. Nach vier intensiven Trainingstagen in St. Pölten fuhr die Mannschaft zum Auswärtsspiel in Budapest und setzte sich dort am Ende mit 4:3 im Shootout durch. Nach einer kurzen Pause trifft sich die Mannschaft am 4. Jänner wieder in Telfs, von wo aus es direkt nach Asiago/Italien geht. Dort steht am 5.1. der letzte Test gegen WM-Favorit Japan auf dem Programm, drei Tage später folgt der WM-Auftakt gegen Norwegen. Weitere Gegner sind die Slowakei, Ungarn und Gastgeber Italien.

Österreich - Kanada   0:9 (0:2, 0:4, 0:3)
Torfolge:
0:1 GABEL Loren (08:46 / PICARD Eve-Audrey, MILLER Hannah / EQ)
0:2 BROOKE Stacey (11:30 / HEALEY Jessica, GABEL Loren / PP1)
0:3 BOURBONNAIS Jaime (26:03 / POZZEBON Josiane / EQ)
0:4 BACH Victoria (32:37 / LESLIE Rebecca / EQ)
0:5 GABEL Loren (33:48 / PICARD Eve-Audrey / EQ)
0:6 BELL Aston (38:32 / AGNEW Lindsay / EQ)
0:7 BELL Aston (49:31 / SH1)
0:8 BOURBONNAIS Jaime (55:59 / BELL Aston, AGNEW Lindsay / EQ)
0:9 POTOMAK Amy (59:55 / TSE Kaitlin, LESLIE Rebecca / EQ)
Strafminuten: 8 bzw. 6
Aufstellung Team AUT: HORNICH Theresa; MATZKA Antonia, WITTICH Charlotte, FAZOKAS Annika, VERWORNER Eva Maria, GRANITZ Nadja, LOPEZ Alessandra; BEITER Eva Maria, VÄÄRÄLÄ Esther, ALTMANN Denise, HUMMEL Victoria, WEBER Janine, VOLGGER Sophia, HANSER Anna, GRASCHER Tamara, KRAUS Laura, KILLISCH VON HORN Zoe, MAZUREK Julia

Ungarn U18 - Österreich U18   3:4 n.P. (2:1, 0:1, 1:1, 0:0, 0:1)
Torfolge:
0:1 GEIFES Leonie (11:40 / STEINER Anna Lena / PP1)
1:1 HORVATH Dominika (12:03 / SZAMOSFALVI Petra / EQ)
2:1 KREISZ Emma (14:57 / EQ)
2:2 SCHAFZAHL Theresa (38:45 / EQ)
3:2 HORVATH Dominika (53:46 / EQ)
3:3 HEUBERGER Katharina (59:02 / SCHAFZAHL Theresa / EQ)
3:4 HEUBERGER Katharina
Strafminuten: 6 bzw. 8
Aufstellung Team AUT: KÜHNE Sabrina; AUSPERGER Nina, FELDER Anna, HEUBERGER Katharina, MÖRTL Emma, SIMONIS Vanessa, WEHINGER Philine, STANEK Sidonie; SCHAFZAHL Theresa, WURZER Lena, DAUBÖCK Lena Kristin, BURGHART Isabella, STEINER Anna Lena, GEIFES Leoni, ROPATSCH Valentina, KAHLHAMMER Ana, KILLIUS Katharina, RAINER Nina, MAYR Julia, KALTENEGGER Sophie

Last Minute Sieg gegen Ungarn

Dameneishockey: Österreichs Dameneishockey Nationalteam setzte sich in St. Pölten trotz zweimaligem Rückstand am Ende mit 3:2 gegen WM-Konkurrent Ungarn durch - der Siegtreffer fiel 8 Sekunden vor Schluss…

Das Team Austria hatte anfangs etwas Mühe ins Spiel zu finden, war aber über weite Strecken des Spiels die überlegene Mannschaft. Was auch das Schussverhältnis von 40:16 belegt. Doch Ungarn lauerte auf Fehler in der Österreich-Abwehr und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. In Minute 17 gingen die Gäste dann auch mit 1:0 in Führung - Alexandra Huszak nutzte ein Missverständnis in der rot-weiß-roten Verteidigung.

Im Mitteldrittel schnürte Österreich das ungarische Team regelrecht in deren Drittel ein (17:4 Torschüsse) - mehr als das 1:1 (Anna Hanser) war aber leider nicht drin. Zu viele Chancen wurden leichtfertig vergeben. Und nach nur 15 Sekunden im Schlussabschnitt erzielte Ungarn den erneuten Führungstreffer. NWHL-Stürmerin Janine Weber konnte allerdings erneut ausgleichen (45.) und als alle bereits mit einer Verlängerung rechneten, gelang der aus Niederösterreich stammenden Victoria Hummel mit einem Direktschuss der vielumjubelte Siegtreffer.

Kommentar Assistant Coach Markus Hätinen: “wir sind natürlich glücklich, dass wir das Spiel in den letzten Sekunden entscheiden konnten. Ein Kompliment an den Gegner, der uns über die gesamten 60 Minuten gefordert hat. Einiges, was wir trainiert haben, konnten wir auch umsetzten, aber eben noch nicht alles. Für die Zukunft wollen wir weiterhin an unserer Spielphilosophie arbeiten, mehr Schüsse auf das Tor bringen und das Spiel schneller und einfacher gestalten!”

Kommentar Victoria Hummel: “Ich finde, dass wir ganz gut gespielt haben. Zu Beginn haben wir etwas länger gebraucht um ins Spiel zu kommen. Ich hatte das Gefühl, dass wir die überlegende Mannschaft waren, jedoch hat es öfter am Abschluss gefehlt. Wir müssen weiterhin den Fokus auf unseren Game Plan legen und auch 60 Minuten gutes Eishockey spielen. Nach meiner Verletzungspause tat es mir persönlich sehr gut, dass ich ein Tor geschossen habe. Aber letztendlich zählt natürlich der Teamerfolg!”

28.12.2017 Österreich - Ungarn 3:2 (0:1, 1:0, 2:1)

Torfolge:

0:1 HUSZAK Alexandra (16:08 / unassisted / EQ)

1:1 HANSER Anna (35:17 / PESENDORFER Jennifer / EQ)

1:2 HORVATH Tifani (40:15 / HUSZAK Alexandra, SOMOGYI Vivien / EQ)

2:2 WEBER Janine (44:20 / HUMMEL Victoria / EQ)

3:2 HUMMEL Victoria (59:52 / WEBER Janine / EQ)

Strafen: 0 bzw. 6 Minuten

Aufstellung AUT: EKRT Jessica; VERWORNER Eva Maria, FAZOKAS Annika, MATZKA Antonia, WITTICH Charlotte, GRANITZ Nadja, KRAUS Laura, LOPEZ Alessandra; HUMMEL Victoria, WEBER Janine, VOLGGER Sophia, MEIXNER Anna, KANTOR Esther, ALTMANN Denise, HANSER Anna, GRASCHER Tamara, PESENDORFER Jennifer, KILLISCH VON HORN Zoe, MAZUREK Julia

Das nächste Spiel:

30.12.2017, 16.00 Uhr Österreich - Kanada in Dornbirn

Damen unterliegen Slowakei knapp

Unsere Damen mussten sich dem slowakischen Nationalteam zwei Mal knapp geschlagen geben

Vergangenen Freitag traf sich die Damennationalmannschaft in Wien zu einem gemeinsamen Training, danach ging es weiter in die Slowakei, nach Dolny Kubin wo mit der Slowakei der Auftaktgegner der kommenden WM wartete. Die Gastgeberinnen überraschten, unter Neo-Coach Jenny Potter (USA), von Beginn an das komplett neu zusammengestellte österreichische Team mit offensivem Power-Eishockey. Trotzdem gelang es ihnen diese Angriffe abzuwehren und durch einen Powerplaytreffer von Alessandra Lopez nach dem ersten Drittel in Führung zu liegen. Obwohl die Slowakinnen den Ausgleich erzielen konnten ging das Team unter Teamchef Risto Kurkinnen durch einen Treffer von US-Legionärin Victoria Hummel erneut in Führung. Am Ende unterlagen sie dennoch knapp mit 3:2.

Auch am zweiten Tag machten die Gastgeberinnen von Beginn an Druck. Trotz einer spielerisch besseren Präsentation mussten die Österreicherinnen einen Rückstand einstecken. Durch ein Tor von Theresa Schafzahl konnte das rot-weiß-rote Team den Ausgleich erzielen, doch auch am zweiten Tag ließen sie zu viele hochkarätige Chancen aus und unterlagen knapp.

Trotzdem zieht Head Coach Risto Kurkinnen ein positives Resümee: „Ich denke wir haben ein paar Schritte in die richtige Richtung gemacht. Beide Spiele waren physisch sehr intensiv und schnell. Unsere beiden Goalies haben gute Leistungen gebracht und mit einer besseren Chancenauswertung wäre auch bei beiden Spielen ein Sieg drin gewesen – Möglichkeiten dazu hatten wir genug. Aber in dieser Phase der Saison ist es wichtiger, dass wir unseren Weg weitergehen und unser Systemspiel weiter verbessern.“

Nach den Weihnachtsfeiertagen trifft die Mannschaft am 28.12 in St. Pölten auf Ungarn (19:15 Uhr), am 30.12 wartet in der Dornbirner Messehalle mit dem Duell gegen Vizeweltmeister Kanada (16 Uhr) ein wahrer Leckerbissen auf alle Eishockeyfans.

Während bei den Siegen gegen Italien im Oktober und jetzt gegen die Slowakei sehr viele neue Spielerinnen ihre Chance bekommen haben, werden nach Weihnachten auch NWHL-Star Janine Weber und Schweden-Legionärin Denise Altmann mit dabei sein. Erstmals unter dem neuen Teamchef, der im Sommer seinen Landsmann Pekka Hämäläinen nach vier erfolgreichen Saisonen abgelöst hat. „Es ist wichtig, dass wir im nächsten Camp viele unserer Leistungsträgerinnen dabeihaben. Wir können so bereits einige Sachen in Hinblick auf die kommende WM ausprobieren. Und mit Ungarn und dann vor allem Kanada haben wir zwei sehr starke Gegner, wo wir auch in den Spielen sehr viel lernen können“ so Kurkinen.


Würdiger Abschied

Zum Abschluss ihrer Heim-WM in Graz sicherten sich Österreichs Eishockeydamen nach Rouen 2015 ihre zweite Silbermedaille.

Bis zur 33. Minute lagen die Österreicherinnen bei der IIHF Weltmeisterschaft Division I Gruppe A in Graz zwar gegen Dänemark zwar 0:1 zurück und wirkten mitunter unkonzentriert und von der Enttäuschung gegen Japan etwas ausgepowert.

Torfrau Jessia Ekrt verhinderte einen höheren Rückstand, aber dann löste der Ausgleich von WM-Topscorerin Denise Altmann eine Torflut in Rot-Weiß-Rot zum 6:1 (0:1,4:0,2:0) - dem höchsten österreichischen Sieg in Graz – aus, den 1.342 Zuschauer bejubelten. 30 Sekunden auf das 1:1 folgte die Führung, als Tamara Grascher Dänemarks Torfrau Lisa Jensen im kurzen Eck überraschte.

Nur 2:23 Minuten später das 3:1 durch Anna Meixner nach Altmann-Assist, einer Kombination der Legionärinnen aus Schweden. Nur 2:24 Minuten später der vierte Treffer durch Lokalmatadorin Theresa Schafzahl. Vier Tore innerhalb von 4:27 Minuten. Fünf der sechs österreichischen Tore gingen auf das Konto der Linie mit Altmann, der besten Spielerin des Abends.

“Wenn man von fünf Spielen vier gewinnt, darf man nicht unzufrieden sein. Die Bilanz ist eindeutig positiv”, zog Martin Kogler, Österreichs Dameneishockeychef, eine positive Bilanz. Auch Teamchef Pekka Hämäläinen sah optimistisch in die Zukunft: “Die jungen Spielerinnen haben viel dazugelernt, mit ihnen kann man auf Jahre rechnen. Der Aufstieg ist nächstes Jahr sicher zu schaffen.”

Wegen der Aufstockung der Topdivision auf zehn Nationen gibt es heuer keinen Absteiger. Japan fällt 2018 als stärkster Gegner weg, alles andere ist machbar, wie man an den vier Siegen in Graz sah: “Es gibt keinen großen Unterschied zwischen den unteren Teams in der Top-Division und uns”, behauptete Hämäläinen, “auch Deutschland, Tschechien oder die Schweiz sind in unserer Reichweite. Unser Team wird von Jahr zu Jahr besser.”

So wird Schafzahl, gerade erst 17 geworden, nächstes Jahr nach ihrer Matura in die USA an die Vermont-University übersiedeln und sich dort in Sachen Eishockey sicher weiter steigern. Altmann räumte bei der Siegerehrung groß ab: Wahl zur besten Österreicherin, zur besten Spielerin und beste Stürmerin der WM, dazu mit sieben Toren und vier Assists die Topscorerin dieser WM. Mit 29 Jahren ist die Mittelstürmerin auch im besten Eishockeyalter: “Wir müssen in die Top Division, dieses Ziel verliere ich nicht aus den Augen.”

2017 IIHF Damen Weltmeisterschaft Division IA

15. - 21. April 2017
Spielort
Graz/Österreich

Teilnehmer
Österreich, Dänemark, Frankreich, Ungarn, Japan, Norwegen

Spielplan
15.04.2017, 13:00 Uhr: Dänemark - Frankreich 1:0 (1:0,0:0,0:0)
15.04.2017, 16:30 Uhr: Ungarn - Japan 0:1 (0:1,0:0,0:0)
15.04.2017, 20:00 Uhr: Norwegen - Österreich 4:6 (2:2,0:2,2:2)
Tore: Dalen (7., 59.), Haug Hansen (19./PP), Sirum (47.) bzw. Wittich (2./PP, 41./PP2), Vlcek (5., Assist Hummel), Altmann (29., 39.), Beiter Schwärzler (49./PP)
Strafminuten: 14 bzw. 10

16.04.2017, 13:00 Uhr: Japan - Dänemark 3:0 (1:0,1:0,1:0)
16.04.2017, 16:30 Uhr: Frankreich - Norwegen 0:3 (0:1,0:1,0:1)
16.04.2017, 20:00 Uhr: Österreich - Ungarn 4:2 (1:1,2:1,1:0)
Tore: Hanser (12.), Schafzahl (23./PP), Altmann (37./PP2, 47.) bzw. Gasparics (4.), Dabasi (32./PP)
Strafminuten: 12 bzw. 22

18.04.2017, 13:00 Uhr: Japan - Norwegen 5:3 (2:2,2:0,1:1)
18.04.2017, 16:30 Uhr: Ungarn - Dänemark 2:0 (1:0,0:0,1:0)
18.04.2017, 20:00 Uhr: Frankreich - Österreich 1:3 (0:0,1:2,0:1)
Tore: Escudero (36.) bzw. Altmann (27.), Weber (40.), Meixner (45.)
Strafminuten: 4 bzw. 6

20.04.2017, 13:00 Uhr: Frankreich - Ungarn 0:1 (0:0,0:1,0:0)
20.04.2017, 16:30 Uhr: Dänemark - Norwegen 3:1 (2:1,0:0,1:0)
20.04.2017, 20:00 Uhr: Österreich - Japan 1:4 (0:2,1:2,0:0)
Tore: Beiter Schwärzler (36./PP) bzw. Kubo (12., 17./PP), Fujimoto (24.), Suzuki (28.)
Strafminuten: 4 bzw. 8

21.04.2017, 13:00 Uhr: Norwegen - Ungarn 6:0 (3:0,0:0,3:0)
21.04.2017, 16:30 Uhr: Japan - Frankreich 4:0 (3:0,1:0,0:0)
21.04.2017, 20:00 Uhr: Österreich - Dänemark 6:1 (0:1,4:0,2:0)
Tore: Altmann (33., 51./PP), Grascher (34.), Meixner (35., 41./PP), Schafzahl (37.) bzw. Glud (3.)
Strafminuten: 6 bzw. 12

Rang
1
2
3
4
5
6

Team
Japan
Österreich
Norwegen
Dänemark
Ungarn
Frankreich

W
5
4
2
2
2
0

OTW
0
0
0
0
0
0

OTL
0
0
0
0
0
0

L
0
1
3
3
3
5

PTS
15
12
6
6
6
0

Tore
17:4
20:12
17:14
5:12
5:11
1:12

Erstmals auf Rang elf

Österreichs Nationalmannschaft der Damen belegt in der am 12. April veröffentlichen Weltrangliste des Internationalten Eishockeyverbandes erstmals in der Geschichte Platz elf.

Die Damennationalmannschaft steigt 2016/17 somit auch erst in die finale Olympiaqualifikation ein. Hier findet die Gruppe mit Österreich von 9. bis 12. Februar 2017 voraussichtlich in Japan statt.

Bereits als Gegner stehen die Nummer sieben der Welt, Japan, und die Nummer acht, Deutschland, fest. Dazu qualifiziert sich noch ein weiteres Team im November für diese Gruppe, aus der nur der Sieger bei den olympischen Winterspielen in Pyeongchang/Südkorea (9. bis 25. Februar 2018) dabei sein wird.

Im IIHF World Ranking konnten die USA nach Ihrem Weltmeistertitel Kanada überholen, Finnland konnte Platz drei behaupten, gefolgt vom heurigen Bronzemedaillengewinner Russland und Schweden.

Diese fünf Mannschaften haben damit auch bereits das Ticket für Pyeongchang gelöst, dazu ist auch Gastgeber Südkorea fix dabei. Somit sind noch zwei Plätze offen, die über die Qualifikationsturniere vergeben werden.

Österreich 3.Platz IIHF Damen WM 2016 in Aalborg (Dänemark)

Mit Tullnerin #11 Victoria Hummel

Letztes Spiel Sieg gegen GER 3:1 (2:0,0:0,1:1)

http://www.iihf.com/competition/553/statistics/

Österreichs Damen schlagen Deutschland und holen Medaille


Donnerstag, 31.März 2016 - 15:12 - Am letzten Tag der WM in Dänemark konnte das österreichische Damen Nationalteam noch einmal einen Prestigesieg einfahren. Die ÖEHV Mädchen schlugen die bereits als Aufsteiger feststehenden Deutschen mit 3:1 und holten damit eine Medaille. Silber oder Bronze - das entscheidet sich erst am Abend.

Bereits zu Beginn machte Team Austria gegen die bereits als Aufsteigerinnen feststehenden Deutschen ordentlich Druck. In der 6. Minute erstmals Jubel im rot-weiß-roten Lager - Eva Beiter mit dem 1:0. Bei den wenigen deutschen Angriffen agierte Theri Hornich im Tor souverän. Weiterhin rollte ein Angriff nach dem anderen auf das deutsche Tor, in der 14. Minute bereits das 2:0 durch Anna Meixner. Eine verdiente Führung nach dem 1. Abschnitt.

Im 2. Drittel anfangs Österreich stärker, gegen Mitte des Abschnitts nahm das Spiel der Deutschen etwas an Fahrt auf, mit einem Stangenschuss hatten sie Pech. Gegen Ende ein offener Schlagabtausch, Tore fielen keine, weiterhin eine 2:0 Führung Österreichs.

Auch im Schlussabschnitt kontrollierte Österreich das Spiel, aber Deutschland gelang durch eine Unachtsamkeit in der 46. Minute der Anschlusstreffer. Es blieb spannend bis zum Ende. In der Schlussminute dann die Entscheidung - Empty Net Treffer durch WM-Neuling Theresa Schafzahl mit ihrem ersten WM-Tor. Die Siegerinnen der WM geschlagen, eine Medaille ist nun fix, ober Silber oder Bronze entscheidet sich im Abendspiel Frankreich - Dänemark.

PS: Auch der deutsche Verbandpräsident Franz Reindl hat es am Schlusstag nach Aalborg geschafft - ÖEHV Präsidium ?? - Fehlanzeige !!

Deutschland - Österreich 1:3 (0:2, 0:0, 1:1)
Tore: Anwander (46.) bzw. Beiter (6.), Meixner (14.), Schafzahl (60. EN)

Im letzten Drittel holten Österreichs Damen den Sieg


Dienstag, 29.März 2016 - 20:45 - Es war ein hartes Stück Arbeit, aber es war von Erfolg gekrönt. Die ÖEHV Damen-Auswahl feierte bei der WM in Dänemark im vierten Spiel den dritten Sieg, brauchte gegen Schlusslicht Slowakei aber ein starkes letztes Drittel für einen Erfolg.

Im Nachbarschaftsduell gegen Schlusslicht Slowakei entwickelte sich ein offenes Spiel, indem beide Torhüterinnen (Theri Hornich und Romana Kiapesova) vorerst den Kasten sauber hielten. Nach ca. 10 Minuten übernahm Österreich das Kommando und schaffte erstmals bei diesem Turnier den Führungstreffer in einem Spiel zu erzielen - Alessandra Lopez in der 15. Minute mit einem unhaltbaren Schuss. 1:0 der Spielstand nach dem 1. Drittel.

Das 2. Drittel ausgeglichen, in der 26. Minute der Ausgleich der Slowakinnen. Einige sehr gute Chancen konnte Team Austria nicht verwerten, teilweise mit Pech dabei (Stangenschuss in Min. 34). So ging es mit 1:1 in die nächste Pause.

Der Schlussabschnitt begann mit Powerplay für Österreich, Kapitänin Esther Kantor erzielte in dieser in Min. 41 das 2:1. Die Slowakei bemüht, Österreich blieb weiter gefährlich und zeigte schöne Kombinationen. Das 3:1 in der 57. Min. erzielt von Anna Meixner dann die Vorentscheidung. Ein Empty-Net Treffer durch Esther Kantor in der letzten Spielminute bedeutete den Endstand von 4:1. Ein verdienter Erfolg, die Slowakinnen weiterhin punktelos, für Österreich von Platz 1 (theoretisch) bis 4 noch alles möglich.

Abwehrspielerin Alessandra Lopez: “Es war der richtige Schritt in die richtige Richtung, der Sieg war sehr wichtig für uns. Jetzt spielen wir übermorgen noch gegen Deutschland - in der Vorbereitung haben wir bereits eine gute Partie gegen sie gespielt und daher freuen wir uns schon auf das Spiel!”

Stürmerin Anna Meixner: “Die Stimmung ist jetzt wieder an der Spitze , gestern waren wir ein wenig geknickt. Aber heute haben wir wieder alles gegeben und im dritten Drittel wieder richtig gut ins Spiel gefunden. Dort haben wir noch drei Tore gemacht und so einen wichtigen Sieg eingefahren. Deutschland wird für uns ein sehr schwerer Gegner, aber wir werden kämpfen bis zur letzten Minute. Wir gehen von Spiel zu Spiel und das wird sicher eine gute Partie werden!”

Österreich - Slowakei 4:1 (1:0, 0:1, 3:0)
Tore: Kantor (41. PP, 60. EN), Lopez (15.), Meixner (57.) bzw. Gorecka (26.)

Österreichs Damen kassieren erste WM Niederlage


Montag, 28.März 2016 - 19:21 - War es das schon für das Damen Nationalteam und den Aufstiegsträumen? Gegen Frankreich kassierten die ÖEHV Auswahl bei der WM im dritten Match die erste Niederlage…

Österreich versuchte von Beginn an Druck zu machen, die Französinnen standen aber sehr gut. Gegen den Spielverlauf ging Frankreich in der 6. Minute mit 1:0 in Führung. Danach das Spiel sehr zerfahren, einige Strafen vor allem gegen Team Austria, die teilweise extrem fragwürdig waren. Tor fiel im 1. Drittel keines mehr.

Im 2. Abschnitt musste Theri Hornich im Tor gleich ihr Können unter Beweis stellen, danach aber ein Spiel wie auf einer schiefen Ebene. 11:2 das Schussverhältnis zugunsten Österreichs. Diesmal die Französinnen vermehrt auf der Strafbank, 4 Powerplays konnten nicht genutzt werden. Weiterhin 0:1 nach dem 2. Drittel.

Im 3. Drittel weiterhin Druck der Österreicherinnen, im Konter aber das 0:2 in der 43. Minute. Die Französinnen weiterhin hochkonzentriert in der Defensive, die Chancen nicht genützt. Eva Beiter erzielte in der 53. Minute den Anschlusstreffer, doch ein drittes Mal konnte die Aufholjagd nicht erfolgreich gestaltet werden. Mit 1:2 ging Österreich erstmals als Verlierer vom Eis. Es gibt Spiele die man eigentlich aufgrund der Überlegenheit und Chancen nicht verlieren kann, aber es trotzdem passiert. Der Traum vom Aufstieg dürfte damit ausgeträumt sein.

Österreich - Frankreich 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
Tore: Beiter (53.) bzw. Allemoz (6., 43.)

Damen feiern sensationellen Comeback-Sieg


Sonntag, 27.März 2016 - 6:34 - Österreichs Dma Nationalteam liegt nach nicht mal 9 Spielminuten im zweiten WM-Spiel gegen Norwegen mit 0:3 zurück, schafft ein sensationelles Comeback zum 3:3 und gewinnt am Ende mit 4:3 nach Penaltyschießen…

Österreich verschlief den Beginn völlig, in der 6. Min. das 0:1, nur kurz darauf das 0:2. Teamchef Hämälainen versuchte mit einem Timeout Ruhe ins Spiel zu bringen. In der 9. Minute dann bereits das 0:3, danach wechselten die Torfrauen: Therese Hornich statt Nicole Arnberger. Österreich kam dann etwas besser ins Spiel, hatte auch einige Torchancen, mit 0:3 ging es in die erste Pause.

Zu Beginn des Drittels musste Team Austria umstellen, Eva Beiter blieb leider verletzt in der Kabine. Österreich konzentrierter, es wurde begonnen Druck zu machen. In der 25. Minute war es endlich soweit, Janine Weber erzielte das 1:3. Danach hatten beide Teams ein 5 gegen 3 Überzahlspiel, zuerst konnte Österreich keinen Nutzen daraus ziehen, anschließend die Norwegerinnen erfolglos. Es folgten weitere gute Chancen auf beiden Seiten, die Österreicherinnen mit mehr Spielanteilen. 1:3 der Stand nach dem 2. Drittel.

Im Schlussabschnitt wogte das Spiel hin und her, Österreich übernahm immer mehr das Kommando´. Denise Altmann erzielte in Min. 53 den Anschlusstreffer. Jetzt machte Rot-Weiß-Rot ordentlich Druck, Therese Hornich im Tor immer auf dem Posten, Annika Fazokas erzielte in Min. 57 den verdienten Ausgleich. 3:3 der Spielstand nach 60 Minuten. In der Overtime hatte Österreich wieder mehr Spielanteile, Tor gelang allerdings keines. Ein Penaltyschiessen musste das Spiel entscheiden. Den 8. Penalty verwertete Denise Altmann zum vielumjubelten Sieg.

Schweden Legionärin Denise Altmann: “Wir haben das erste Drittel komplett verschlafen, sind dann aber mit dem richtigen Einsatz noch zurück gekommen. Das gibt uns unglaublich viel Kraft für die nächsten Spiele, weil wir wissen, dass wir auch so einen Rückstand noch aufholen können und für 60 oder mehr Minuten noch die Kraft haben!”

Torfrau Theresa Hornich hat bereits die Lehren aus dem Spiel gegen Norwegen gezogen: “Ich hoffe, dass wir das nächste Spiel besser beginnen wie heute, wir müssen konzentriert starten und in erster Linie defensiv gut stehen. Denn unsere Chancen werden wir vorne immer haben, wir haben eine super Mannschaft!”

Nach einem Ruhetag geht es Montag um 16.30 Uhr gegen Frankreich, die bisher ebenfalls zwei Siege einfahren konnten.

Weitere Resultate: Frankreich - Slowakei 5:0 (1:0, 2:0, 2:0), Deutschland - Slowakei 3:2 (3:2, 0:0, 0:0)

Damit trennt sich nach 2 Spieltagen die Spreu vom Weizen: je 6 Punkte am Konto haben Frankreich und Deutschland, 5 hat Österreich, Norwegen 1 Punkt, bei 0 Punkten halten Dänemark, und Slowakei.

Österreich - Norwegen 4:3 (0:3, 1:0, 2:0, 0:0, 1:0) n. Pen.
Altmann (53. + entsch. Pen.), Weber (25.), Fazokas (57.) bzw. Bialik (6., 9.), Henriksen (7.),

Österreichs Damen mit perfektem WM Start

Freitag, 25.März 2016 - 22:32 - Toller Auftakt für das Team Austria bei der Damen WM. Die Österreicherinnen gewannen das erste Turnierspiel gegen die Gastgeberinnen aus Dänemark mit 4:3 und holten damit gleich zum Start Punkte.

Die Österreicherinnen kamen von Beginn an gut ins Spiel, und dominierten die ersten Minuten. Eine harte Strafe gegen Denise Altmann bedeutete das erste Power Play im Spiel, welches die Däninnen in der 9. Minute zur 1:0 Führung nutzten. Team Austria ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen, bereits in Min. 13 der verdiente Ausgleich durch Janine Weber. Österreich erhöhte den Druck, knapp vor Drittelende (40 Sekunden vor der Sirene) die verdiente 2:1 Führung Österreichs, Eva Beiter traf im Powerplay.

Das 2. Drittel begann ausgeglichen. Theresa Hornich im rot-weiß-roten Tor musste gleich am Anfang rettend eingreifen. Das Spiel temporeich, der Kampfgeist bei beiden Teams ausgezeichnet. Den Däninnen gelang in Min. 32 im Powerplay der Ausgleich. Danach noch einige Chancen auf beiden Seiten, Tor sollte in dieser Phase aber keines mehr fallen, mit 2:2 ging es in die letzte Pause.

Das 3. Drittel nichts für schwache Nerven. Nach 44 Minuten eine 5 gegen 3 Überzahl Österreichs, doch nichts wurde daraus. Die Däninnen machten es besser, sie brauchten in der 51. Minute nur 8 Sekunden im Powerplay zum 3:2 Führungstreffer. Der schnelle Ausgleich durch Janine Weber mit ihrem 2. Treffer an diesem Abend in Min. 54 brachte Österreich wieder ins Spiel zurück. In der Schlussphase neuerlich Überzahl der Gastgeberinnen. Doch in der Schlussminute ein sehenswertes Shorthanded Goal des Team Austria, erzielt von Anna Meixner. Österreich brachte den Sieg über die Runden. Ein verdienter Sieg, morgen warten die nächsten Skandinavierinnen, Gegner ist Norwegen.

Die weiteren Resultate des 1. Spieltags: Norwegen - Frankreich 1:4 (0:1, 0:3, 1:0), Slowakei - Deutschland 2:4 (1:1, 1:2, 0:1).

Dänemark - Österreich 3:4 (1:2, 1:0, 1:2)
Tore: Persson (9. PP), Jakobsen (32. PP), Gregersen (51. PP) bzw. Weber (13., 54.), Beiter (20. PP), Meixner (60. SH)

Letzter Test vor WM: ÖEHV-Damen besiegen US-Team

Dienstag, 22. März 2016, 20:10

Letzter Test vor der WM in Aalborg. Die ÖEHV-Damen besiegen in Lustenau die East Coast Wizards (USA) mit 6:0. Das österreichische Team startete stark in die Partie. Bereits zur ersten Pause war mit einer 4:0-Führung diese Begegnung vorzeitig entschieden.
Die Tore erzielten Anna Meixner(2), Janine Weber, Annika Fazokas, Theresa Schafzahl und Viktoria Hummel.

ÖEHV Head Coach Pekka Hamalainen: “Natürlich bin ich mit der heutigen Leistung in Lustenau sehr zufrieden. Das Spiel war eine gute Vorbereitung für die WM in Dänemark. Am Mittwoch treten wir um 8 Uhr früh die Reise nach Aalborg an. Bereits zum Auftakt wartet eine schwere aber nicht unlösbare Aufgabe auf unser Team, denn am Freitag geht es gegen das Gastgeberland. Das Teilnehmerfeld beim Turnier ist sehr ausgeglichen. Jedes Team kann jeden schlagen. Wir sind optimistisch ganz vorne mitzumischen und hoffen natürlich auf den Turniersieg!”

Ab Freitag wird es ernst. Um 20:00 Uhr geht es in Aalborg zum Auftakt der IIHF Damen Weltmeisterschaft Division IA für Team Austria gegen das Gastgeberland Dänemark!

2016 IIHF Damen Weltmeisterschaft Division IA

25. – 31. März 2016
Spielort
Aalborg/Dänemark

Teilnehmer
Deutschland, Österreich, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Slowakei

Spielplan
25.03.2016, 13:00 Uhr: Norwegen – Frankreich
25.03.2016, 16:30 Uhr: Slowakei – Deutschland
25.03.2016, 20:00 Uhr: Dänemark – Österreich

26.03.2016, 13:00 Uhr: Frankreich – Slowakei
26.03.2016, 16:30 Uhr: Deutschland – Dänemark
26.03.2016, 20:00 Uhr: Österreich – Norwegen

28.03.2016, 13:00 Uhr: Slowakei – Dänemark
28.03.2016, 16:30 Uhr: Österreich – Frankreich
28.03.2016, 20:00 Uhr: Deutschland – Norwegen

29.03.2016, 13:00 Uhr: Österreich – Slowakei
29.03.2016, 16:30 Uhr: Frankreich – Deutschland
29.03.2016, 20:00 Uhr: Dänemark – Norwegen

31.03.2016, 13:00 Uhr: Deutschland – Österreich
31.03.2016, 16:30 Uhr: Norwegen – Slowakei
31.03.2016, 20:00 Uhr: Frankreich – Dänemark

ÖEHV-Damen mit knapper Niederlage gegen WM-Favorit Deutschland
Dameneishockey: In einem spannenden Länderspiel in Füssen/Deutschland musste Österreich 77 Sekunden vor dem vermeintlichen Ende noch den Ausgleich durch die Gastgeberinnen hinnehmen, die im Shootout dann sogar noch über den Sieg jubeln durften…
Im ersten Spielabschnitt ging Deutschland im Powerplay nach einer sehenswerten Kombination mit 1:0 in Führung, Österreich antwortete 80 Sekunden später mit dem Ausgleich. Auch für das 2:1 in Minute 25 hatte das rot-weiß-rote Team die richtige Antwort parat und egalisierte den Spielstand bereits wieder 67 Sekunden danach.
Danach dominierte das Team von Teamchef Hämäläinen über weite Strecken das Spiel und erzielte zwei weitere Treffer zur 4:2-Führung. Im Schlussabschnitt wurden leider gute Chancen nicht genützt, Deutschland schaffte in Minute 51 das Anschlusstor. Und 77 Sekunden vor dem Ende profitierten die Gastgeberinnen von Fehlern in der Österreich-Abwehr und konnten am Ende das Spiel im Shootout sogar noch für sich entscheiden.
Während Deutschland bereits komplett war, kommen bei Österreich Anfang nächster Woche noch Charlotte Wittich und Katharina Hybler (beide aus gesundheitlichen Gründen geschont) sowie Laura Kraus (Rookies Cup) dazu und am Mittwoch komplettieren die beiden Schweden-Legionärinnen Denise Altmann und Sophia Volgger, die aktuell noch in der Finalserie der höchsten schwedischen Liga im Einsatz sind, das rot-weiß-rote Team.
Österreich spielt am Dienstag ab 16.45 Uhr in Lustenau noch gegen die East Coast Wizards (USA) und fliegt am Mittwoch in der Früh nach Dänemark zur WM, wo dann am Freitag im “Gigantum” Aalborg die Eröffnung gegen das Team Dänemark auf dem Programm steht. Erst am letzten WM-Spieltag (31.3.2016) kommt es dort zum erneuten Aufeinandertreffen mit Deutschland.
NWHL-Stürmerin Janine Weber zum Spiel: “Das Spiel heute war eine sehr gute Vorbereitung auf die WM. Teilweise haben wir sehr gut gespielt und Druck gemacht, aber es gibt noch einige Dinge, die wir in den nächsten Tagen verbessern wollen!”
Deutschland – Österreich 5:4 n.P. (1:1, 1:3, 2:0, 1:0)
Eissportzentrum Füssen
Torfolge:
13:25 1:0 Kluge Laura (Lanzl Andrea / 5:4 PP)
14:45 1:1 Meixner Anna (Kainberger Julia, Brunner Marlene)
24:55 2:1 Kluge Laura (Lanzl Andrea, Anwander Manuela)
26:02 2:2 Beiter Eva (Kantor Esther)
32:36 2:3 Hummel Victoria (Meixner Anna)
35:33 2:4 Meixner Anna (Hummel Victoria)
50:28 3:4 Kamenik Nina (Feldmann Franziska)
58:43 4:4 Gratzer Sophie (Kamenik Nina, Fiegert Anna)
60:00/GWS: Kamenik Nina
Strafminuten: 4 bzw. 10 Minuten

18.03.2016, 15.46 Uhr - Damen
Start in die WM-Vorbereitung
Österreichs Nationalteam der Damen startet am Freitag in Lustenau die Vorbereitung auf die diesjährige IIHF Weltmeisterschaft Division IA, die in Dänemark über die Bühne geht.
21 Spielerinnen gehen beim ersten Training des rot-weiß-roten Damenteams am Freitag in Lustenau aufs Eis. Voraussichtlich erst ab Montag dabei sind die aktuell gesundheitlich angeschlagene Charlotte Wittich sowie Youngster Laura Kraus, die mit dem HC TWK Innsbruck noch beim European Rookies Cup in Slowenien im Einsatz ist.
Die beiden Schweden-Legionärinnen Denise Altmann und Sophia Volgger spielen aktuell noch die Finalserie in der höchsten schwedischen Liga und kommen somit gar nicht ins “Ländle”. Die beiden reisen dann am Mittwoch mit Auto und Fähre direkt nach Aalborg. Ebenfalls am Mittwoch fliegt das Team von München nach Dänemark, bis dahin werden noch zwei Spielerinnen den Kader verlassen.
Im Rahmen des Trainingslagers sind auch zwei Freundschaftsspiele geplant - am Sonntag kommt es um 16:00 Uhr in Füssen zum Duell gegen Deutschland, am kommenden Dienstag sind ab 16:45 Uhr in der Rheinhalle Lustenau die East Coast Wizards (regionale Auswahl aus den USA) zu Gast.
Zur IIHF Weltmeisterschaft Division IA: erstmals ist Österreich bei einem IIHF-Turnier in Dänemark im Einsatz, von 25. bis 31. März 2016 heißen die Gegner des Team Austria Deutschland, Frankreich, Dänemark, Norwegen und die Slowakei, wenn es wieder um die Plätze 9-14 der Welt geht.
Nach der erstmaligen Top-10-Platzierung im Vorjahr hängen die Trauben in diesem äußerst starken Teilnehmerfeld natürlich sehr hoch, passieren kann in dieser Gruppe aber wirklich alles, denn die Mannschaften liegen leistungsmäßig sehr nahe zusammen. Wichtig wäre es in Hinblick auf die kommende Olympiaqualifikation allerdings, dass sich Österreich im IIHF Women’s World Ranking noch um einen Platz verbessern kann. Weil frau sich damit die Vorqualifikation ersparen könnte.
Kapitänin Esther Kantor: “Wir freuen uns bereits auf die WM - wir haben wieder eine sehr gute Mannschaft am Start. Unser Ziel ist es, wieder eine Medaille zu holen, wenn wir das Ergebnis vom letzten Jahr toppen und damit das beste Ergebnis bisher holen könnten, wäre es natürlich phantastisch. Wichtig ist aber, dass wir von Spiel zu Spiel konstant unsere besten Leistungen abrufen und unser bestes Eishockey spielen können. Denn die Konkurrenz ist sehr hart und es kann in jedem Spiel alles passieren!”
Kader für die WM-Vorbereitung in Lustenau
Tor
ARNBERGER Nicole (EHV Sabres Wien)
HORNICH Theresa (EC”Die Adler” Stadtwerke Kitzbühel)
PRÜNSTER Nina (EK Zell am See)
Verteidigung
AUSPERGER Nina (Moser Medical Graz99ers)
FAZOKAS Annika (EK Zell am See)
GRANITZ Nadja (EHV Sabres Wien)
HYBLER Katharina (EHV Sabres Wien)
KAINBERGER Julia (EK Zell am See)
KANTOR Esther (EHV Sabres Wien)
KRAUS Laura (HC TWK Innsbruck)
LOPEZ Alessandra (Gipsy Girls Villach)
MATZKA Antonia (Boston Jr. Eagles)
WITTICH Charlotte (EHV Sabres Wien)
Angriff
ALTMANN Denise (Linköping)
BEITER Eva-Maria (ZSC Lions Zürich)
BRUNNER Marlene (DEC Salzburg Eagles)
GRASCHER Tamara (Gipsy Girls Villach)
HANSER Anna (EHC Liwest Linz)
HUMMEL Victoria (University of Maine)
KILLISCH VON HORN Zoe (EC Vienna Tigers)
MEIXNER Anna (EHV Sabres Wien)
SCHAFZAHL Theresa (ATUS Weiz Sekt. Eishockey)
VLCEK Monika (EHV Sabres Wien)
VOLGGER Sophia (Linköping)
WEBER Janine (New York Riveters)

B-WM

Österreichs Damen-Nationalteam gewinnt die Silbermedaille hinter Tschechien

18.04.2015 WM Frankreich

5.Runde (letztes Spiel)

AUT : LAT 8:0 (1:0,3:0,4:0)

Und sie haben es wirklich geschafft! Bereits am vorletzten Spieltag fixiert Österreichs Damen-Nationalteam die Silbermedaille hinter Aufsteiger Tschechien mit einem Comeback-Erfolg gegen Gastgeber Frankreich. Führten die “Le Bleus” im ersten Abschnitt noch mit 2:0, so stand bereits nach 40 Minuten der Endstand von 2:3 auf der Anzeigetafel.

Besonders beeindruckend: wieder wurde das Spiel vor allem in einem Drittel entschieden. Diesmal im Mittelabschnitt der mit 3:0 gewonnen wurde und damit auch das ganze Spiel gedreht wurde. Insgesamt wurden von den 12 gespielten Dritteln gerade fünf gewonnen, diese aber dann so deutlich, dass es für das ganze Spiel reichte.

Frankreich konnte bereits in der ersten Drittelpause eine 2:0-Führung bejubeln nach Toren von Emmanuelle Passard und Virginie Boutez Andrieu. Beide Teams waren in dieser Phase sehr offensiv, was auch die Schussbilanz von 13:15 belegt. Österreich fand aber zunächst kein Mittel gegen Caroline Baldin im Tor der Gastgeberinnen.

Gerade einmal eine Minute war gespielt im zweiten Drittel und das Team Austria durfte über den Anschlusstreffer jubeln! Eva-Maria Beiter-Schwärzler nutzte ein Überzahlspiel das man noch aus dem ersten Abschnitt mitnahm und stellte auf 1:2. Nur 34 Sekunden später war der Gastgeber noch immer schwindlig vom Gegentreffer und Anna Meixner nutzte diese Gelegenheit prompt zum Ausgleich.

Die Entscheidung sollte zu einer Zeit fallen, in der eigentlich Frankreich im Vorwärtsgang sein sollte, doch es schrieb wieder Österreich an: Denise Altmann traf per Konter zur Führung! Von da an ließ man nichts mehr anbrennen und brachte das Resultat sicher über die Zeit, sichert sich damit fix den zweiten Platz und Silber hinter Aufsteiger Tschechien. Lettland – morgiger Gegner des Team Austria im Finish – steigt erneut in die Division 1B ab.

Dahinter ist alles noch möglich und der Kampf um die Bronzemedaille ist bereits eröffnet! Norwegen muss in der “Mission Impossible” gegen Tschechien gewinnen um noch ein Wort mitreden zu können und braucht Schützenhilfe von Frankreich. Dänemark hat derzeit die besten Karten und braucht mindestens zwei Punkte um Bronze zu holen. Spannung ist auf jeden Fall garantiert!

IIHF Women’s World Championship Div. 1A in Rouen, FRA

Frankreich – Österreich: 2:3 (2:0, 0:3, 0:0)

Torfolge: 1:0 Passard, 2:0 Boutez Andrieu, 2:1 Beiter-Schwärzler (PP), 2:2 Meixner und 2:3 Altmann (SH)

Hürde “Tschechien” war zu groß

Im dritten Spiel bei der IIHF Weltmeisterschaft Division IA setzte es die erste Niederlage für Österreichs Damen. Tschechien war der erwartet schwere Brocken und setzte sich am Ende mit 4:1 durch.

CZE : AUT 4:1 (3:1, 0:0, 1:0)

ÖEHV-Damen starten furios in WM

Österreichs Eishockey-Damen starten mit einem 8:2 (1:1,2:1,5:0)-Kantersieg gegen Dänemark in die B-WM.

Meixner wird Spielerin des Spiels.

Österreichs Eishockey-Damen starten mit einem 8:2-(1:1,2:1,5:0)-Kantersieg gegen Dänemark in die B-WM.

Die ÖEHV-Auswahl tut sich in Rouen (Nordfrankreich) lange schwer und liegt zur Mitte des zweiten Drittels mit 1:2 zurück,
dreht aber danach auf und macht im Schlussabschnitt mit fünf Treffern alles klar.

Die Tore erzielen Meixner Anna (10., 43.), Weber Jannine (30.), B. Schwarzler (39., 52.), Hummel Victoria (48., 55.) und Wittich Ch. (55.).

AUT : DEN 8:2 (1:1,2:1,5:0)

ÖEHV-Frauen gewinnen auch zweites Match bei B-WM

Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen hat bei der WM der Division 1A (B-WM) in Rouen auch ihr zweites Match gewonnen.
Kaum 20 Stunden nach dem 8:2 gegen Dänemark gab es am Montag ein 5:2 (1:1 3:0 1:1) gegen Norwegen.

Beiter Schwarzler mit einem Dreierpack (10./SH, 38., 60.), Altmann (27.) und Kantor (34./PP) scorten für das ÖEHV-Team, das am Mittwoch auf Tschechien trifft.
Die Norwegerinnen hatten ihr erstes Spiel gegen Frankreich mit 6:5 gewonnen.

13.04.2015 WM / Frankreich

2.Spiel

NOR : AUT 2:5 (1:1,0:3,1:1)

29.03.2015

Sabres sind Österreichischer Staatsmeister - Bericht

10.03.2015

“Super Erfahrung”

Victoria Hummel schied in der ersten Play-off-Runde aus. Dennoch blickt sie zufrieden auf ihre erste College-Saison zurück.

ein Bericht über Ex-Sabres Spielerin Victoria Hummel in der NÖN

09.03.2015, 02.26 Uhr - Damen

Sabres mit “Perfect Season” zu Gold

Die Sabres Wien holen sich nach 22 Spielen ohne Punkteverlust in der EWHL 2014/15 die Goldmedaille, Silber geht an Bozen und Salzburg darf sich über Bronze freuen.

Gespielt wurden das Finale sowie die Serie um Platz drei jeweils in Neumarkt/Italien im Rahmen eines Finalturniers. Dabei sahen die Zuschauer Dameneishockey auf Topniveau in vier absolut sehenswerten Spielen. In den beiden Finalspielen konnte sich Bozen jeweils lange gegen den Favoriten aus Wien behaupten, in den letzten zehn bis elf Spielminuten gelangen den Sabres aber jeweils noch die spielentscheidenden Treffer. Und Salzburg stellte mit einem starken Auftritt bereits am Samstag die Weichen für den Gewinn der Bronzemedaille.

Mika Väärälä (Trainer EHV Sabres): “Beide Spiele waren sehr intensiv. Und ich denke auch, dass es für uns die zwei schwierigsten Spiele in der Saison waren. Aber wir haben auf unsere Chance gewartet und uns jeweils im Finish gegen einen starken Gegner durchgesetzt!”

Charlotte Wittich (Spielerin EHV Sabes): “Dieses Wochenende war noch einmal ein Kraftakt, weil wir auch hier praktisch nur mit zwei Reihen spielen konnten, wie im Großteil der Saison zuvor. Ich bin deshalb froh, dass wir es diese Saison im Gegensatz zum Vorjahr wieder erfolgreich über die Bühne gebracht haben. Wir haben eine gute Saison gespielt und sind verdient Meister geworden!”

Valentina Bettarini (Südtirolerin in Diensten des EHV Sabres): “Für mich war es schon besonders, hier in meiner Heimat den Titel zu holen. Es waren nicht nur meine Familie, sondern auch viele Freunde da, auch viele, die mich lange nicht mehr haben spielen gesehen haben. Das hat mich besonders motiviert. Und ich wollte natürlich auch nicht wie letztes Jahr als klarer Tabellenführer der Hauptrunde im Finalturnier dann den Titel verspielen. Dieses Jahr waren wir bis zum Ende konzentriert und haben uns deshalb verdient den Titel zurückgeholt!”

Chelsea Furlani (Kapitänin der Bolzano Eagles): “Diese zwei Spiele haben wir das beste Hockey gespielt, seit dem ich hier bin. Aber es hat dennoch nicht gereicht. Wir sind aber nicht traurig, dass wir den Titel nicht verteidigen konnten. Wir sind im Gegenteil stolz, mit einem solchen Niveau in dieser starken Liga den zweiten Platz dieses Jahr errungen zu haben!”

Manfred Klotz (sportlicher Leiter Bolzano Eagles und Turnierorganisator): “Mit den Sabres hat sicher die Mannschaft den Titel geholt, die es sich die Saison über am meisten verdient hat. Wenn man die ganze Saison über kein Spiel verliert, dann gibt es daran keinen Zweifel. Wir hätten wohl noch 10mal gegen sie spielen können und hätten trotzdem nicht gewonnen. Unsere Mannschaft hat an diesem Wochenende nochmal lernen müssen, dass man 60 Minuten durchgehend konzentriert sein muss, sonst wird man am Ende abgeschossen, was in beiden Spielen der Fall war. Ich denke mit dem Turnier insgesamt können wir sehr zu frieden sein, wir haben vier gute Spiele gesehen und übertragen können, die sicherlich als Werbung fürs Fraueneishockey taugen. Ich glaube, einige der Zuschauer in der Halle haben wir als neue Fans gewinnen können!”

Vera Pancakova, Trainerin/Spielerin DEC Salzburg Eagles: “Ich denke, wir sind an diesem Wochenende zu einer Einheit geworden und haben mit unserer mannschaftlichen Geschlossenheit Bratislava zweimal in die Knie zwingen können. Jetzt müssen wir diesen Schwung in die Play Offs um den österreichischen Staatsmeistertitel mitnehmen.”

All-Star-Team (gewählt von den Liga-Klubs)
Torhüterin: MARCHHART Paula (DEC Salzburg Eagles)
Verteidigung: BOULTON Regan (EHV Sabres Wien)
Verteidigung: ZITNANSKA Gabriela (HC SKP Bratislava)
Angriff: MEIXNER Anna (EHV Sabres Wien)
Angriff: KANTOR Esther (EHV Sabres Wien)
Angriff: FURLANI Chelsea (EV Bozen Eagles)

Beste Torhüterin: VIGILANTI Victoria (EHV Sabres Wien)
Top Goal Scorer: MEIXNER Anna (EHV Sabres Wien)
Topscorer: MEIXNER Anna (EHV Sabres Wien)

09.02.2015

#11 Victoria Hummel fix im Viertelfinale

31.12.2014

Knappe Niederlage gegen Kanada

Am Silvestertag verabschiedete sich Österreichs Dameneishockey A-Nationalteam mit einer Spitzenleistung vom alten Jahr 2014 und unterlag dem Team Kanada in St. Pölten am Ende mit 0:2, der zweite Treffer dabei war ein Empty Net Goal 45 Sekunden vor dem Ende…

Im ersten Spielabschnitt überraschte das rot-weiß-rote Team den haushohen Favoriten mit einer sehr starken Gegenwehr und so fanden die Kanadierinnen nicht wirklich ein Rezept, um Österreichs Torfrau zu bezwingen. Auf der anderen Seite konnten die Gastgeberinnen hingegen immer wieder gefährliche Nadelstiche setzen. Im Mitteldrittel erhöhte Kanada dann nochmals das Tempo und schnürte Österreich von Beginn an im Drittel ein. Bis in Minute 23 dann ein mehrfach abgefälschter Schuss im Netz zappelte. Doch das Team Austria erholte sich schnell wieder und konnte das Spiel weiter offen halten. Auch wenn Kanada spielbestimmend war - Österreich hielt wacker dagegen und versuchte die wenigen sich bietenden Chancen zum Ausgleich zu nützen. Vor allem im Rahmen eines eineinhalbminütigen 5:3-Powerplays warf das Team von Pekka Hämäläinen nochmals alles nach vorn. Und in der letzten Minute nahm der Teamchef sogar den Goalie zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis.

Die Kanadierinnen konnsten sich aber befreien und stellten bei 59:15 mit einem Empty Net Goal den 2:0-Endstand her.

Teamchef Pekka Hämäläinen war sichtlich stolz:

“Unser Team hat heute den nächsthöheren Level erreicht. Wir hatten auch selbst einige gute Torchancen und natürlich wäre das Spiel mit einem eigenen erzielten Tor noch besser gewesen. Es war gut, dass sich unser Niveau auch im Vergleich zur Weltspitze des Dameneishockeys sehen lassen kann und wir haben gesehen, dass wir nicht so weit weg sind. Auf die heutige Leistung können wir sehr stolz sein!”

Stürmerin Eva Beiter: “Insgesamt gesehen war es eine tolle Teamleistung. Wir haben uns bestimmt Respekt erspielt. Nichtsdestotrotz hat man gesehen, dass wir noch mehr arbeiten müssen, um mit Teams der Dameneishockey-Elite über 60 Minuten mithalten bzw. sie schlagen zu können!”

Übersee-Legionär Victoria Hummel: “Wir waren alle sehr aufgeregt und nervös, aber wir waren gleich bereit und haben gut ins Spiel gefunden. Die meiste Zeit konnten wir sehr gut mithalten und hatten auch unsere Chancen. Und auch wenn man noch einen Unterschied sieht - dieser Auftritt gibt uns sehr viel Selbstvertrauen und Motivation, an uns weiter zu arbeiten, damit wir sie nächstes Mal vielleicht schlagen können!”

Mittwoch, 31. Dezember 2014:

Österreich - Kanada 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Eishalle St. Pölten; Schiedsrichter: Siegel Stefan, Loicht Thomas; Gatol Maximilian, Legat Konrad

Torfolge:

1:0 Nurse (22:07 / Wang)

2:0 Cudmore (59:15 / MacAuley)

Strafminuten: 10 bzw. 16

Das nächste Spiel der A-Nationalmannschaft:

Freitag, 2. Jänner 2015:

19.15 Uhr Österreich - Finnland

TWK Arena Innsbruck; Schiedsrichter: Ruetz Matthias, Wallner Oscar; Leiter Jürgen, Zulehner Florian

Kaderliste Österreich für das Camp in St. Pölten und Innsbruck:

Tor:

ARNBERGER Nicole (27.09.1994 / WE-V Flyers (+ Sabres))

MARCHHART Paula Camilla (25.07.1994 / DEC Salzburg Eagles)

Verteidigung:

FAZOKAS Annika (06.04.1997 / DEC Salzburg Eagles)

GRASCHER Tamara (13.06.1994 / Gipsy Girls Villach (+ Highlanders))

HYBLER Katharina (12.01.1986 / EHV Sabres Wien)

KAINBERGER Julia (26.01.1995 / DEC Salzburg Eagles)

KANTOR Esther (17.01.1985 / EHV Sabres Wien)

MATZKA Antonia (16.02.1999 / Boston Junior Eagles (USA))

Angriff:

ALTMANN Denise (01.11.1987 / Linköping (SWE))

BEITER Eva (26.12.1988 / SC Weinfelden (SUI))

BRUNNER Nina (17.09.1992 / DEC Salzburg Eagles)

HANSER Anna (23.06.1997 / EHC Liwest Linz (+ Sabres))

HUMMEL Victoria (04.01.1994 / University of Maine (USA))

MEIXNER Anna (16.06.1994 / EHV Sabres Wien)

PESENDORFER Jennifer (30.09.1998 / EV Zeltweg 2010 (+ Highlanders))

VOLGGER Sophia (11.04.1996 / Göteborg (SWE))

WEBER Janine (19.06.1991 / Boston Blades (USA))

WITTICH Charlotte (23.07.1993 / EHV Sabres Wien)

WOLF Theresa (24.11.1993 / Finlandia University (USA))

06.10.2014

ORONO, Maine - der University of Maine Damen-Eishockeymannschaft eröffnet seine Serie gegen Robert Morris mit einem 3: 2-Sieg Überstunden das Freitagabend. Maine verbessert auf 2-0-0 auf der Saison, während RMU auf 0-3-0 fällt.

RMU ging 1: 0 in Führung um 08:13 in der zweiten Phase. Jessica Gazzola Tor ihr erstes der Saison ab Assists von Mackenzie Johnst und Ashley Vesci. Emilie Brigham (Anoka, Minnesota) gebunden das Spiel, wenn sie einen Schuss aus dem Face-Off-Kreis auf 18:31 angestoßen, die Jessica Dodds Handschuh Seite hoch schlagen.

Audra Richards (Maplewood, Minnesota) übergeben den Puck nur vor dem Tor an Brittney Huneke (Hasting, Minnesota). Jennifer More (Delorain, Manitoba) kippte Huneke bei 02:43 in der dritten Periode, Maine zu eine 2: 1-Führung geben hinter den Torwart angeschossen.

RMU antwortete am 07:28 mit einem Ziel von Maeve Garvey, das Spiel zu binden.

Die Schwarzbären gewann das Spiel in der Verlängerung, wenn der Puck von der Wand an den Maine Rookie Victoria Hummel (Tulln, Österreich) abgelenkt. Hummel feuerte den Puck in der Rückseite des Netzes vorbei Dodds, das Spiel zu gewinnen. Für Hummel war es ihr erstes colligate Ziel.

Maine outshot Robert Morris 31 bis 20. Die Schwarzbären waren 0-3 auf der Power-spielen, während RMU 0-5 abgeschlossen.

Meghann Treacy (See Peekskill, New York) hatte 18 speichert und verbessert zum 2: 0 in der Staffel. Jessica Dodds hatte 28 speichert und fällt auf 0-2.

Bericht Eissportarena.com - 3.10.2014

01.10.2014

Auslands-Österreicherin Victoria Hummel gewinnt den Saisonauftakt mit ihren Maine Bears gegen New Hampshire knapp mit 2:1, zuvor konnte ein Rückstand aufgeholt und das Spiel gedreht werden. Hummel selber blieb ohne Punkte, verzeichnete aber drei Torschüsse.

New Hampshire ging bereits in der vierten Minute früh in Führung, Maine-Torfrau Meghann Treacy konnte den Schuss von Haley Breedlove nur abprallen lassen und Margo Lund verwertete den Rebound eiskalt zum 0:1 aus Sicht von Maine.

Doch die Bären antworteten acht Minuten später durch Hailey Browne und sorgten so für einen Gleichstand zur ersten Pause. Spät im zweiten Drittel erhöhte Kelsey MacSorley auf 2:1 für Maine, damit war das Spiel gedreht, mehr sollte aber nicht mehr passieren. Denn trotz insgesamt 17 Torschüssen im Schlussabschnitt änderte sich am Resultat nichts mehr und somit darf sich das Team von Victoria Hummel über einen Sieg im ersten Saisonspiel freuen.

Das nächste Spiel der Maine Bears findet am Freitag 3. Oktober ebenfalls zuhause gegen die Robert Morris University statt.